Im Laden heißt es meist nur: bitte als JPEG. Naheliegend ist dann, mit irgendetwas umzuwandeln und abzugeben. Bei einem großen Abzug oder einem Fotobuch entscheiden aber genau die zwei Einstellungen, die Sie jetzt wählen, über das Ergebnis.

01 Qualität 0.85 oder mehr 02 Abmessungen behalten 03 Abgeben
Hohe Qualität, Auflösung unangetastet, abgeben.
01

Die Abmessungen nicht verkleinern

Das ist der teuerste Fehler. Am Bildschirm sieht ein verkleinertes Foto perfekt aus, groß gedruckt wirkt es weich. Behalten Sie die ursprünglichen Pixel, auch wenn die Datei dadurch größer wird — für eine Abgabe im Laden spielt die Dateigröße keine Rolle.

Als Anhaltspunkt: Ein Abzug von 20 mal 30 Zentimetern bei 300 dpi braucht rund 2400 mal 3500 Pixel. Jedes neuere iPhone liefert das mühelos, solange die Pixel unterwegs nicht weggeworfen werden.

02

Hohe Qualität, nicht zwingend die höchste

0,85 reicht für den Druck und ergibt handhabbare Dateien. Die maximale Qualität schadet nicht, erzeugt aber größere Dateien ohne auf Papier sichtbaren Unterschied.

Unter 0,7 wird es sichtbar, vor allem in Himmelsflächen und unscharfen Hintergründen, wo die JPEG-Blöcke zuerst auffallen.

  • Für Druck 0.85 oder mehr
  • Originalabmessungen, nicht verkleinern
  • Ein bereits komprimiertes Foto nicht erneut komprimieren
03

Nur einmal umwandeln, und zwar vom Original

Jede erneute Kompression summiert sich. Ist das Foto bereits durch einen Messenger, eine Bearbeitung und einen Export gelaufen, führt der Weg zurück zum HEIC-Original in der Mediathek zu einem besseren Ergebnis, als die Kopie zu retten.

Aus demselben Grund sollten Sie sich die Bilder vor dem Druck nicht selbst per Messenger schicken: Diese Abkürzung komprimiert neu und verkleinert die Auflösung.

04

Welche Metadaten hier eine Rolle spielen

Für den Druck stören Aufnahmedatum und Kameramodell nicht, sie helfen sogar beim Sortieren der Abgabe. Der Standort ist etwas anderes: Er nützt dem Labor nichts und hat dort nichts verloren.

Genau so verhält sich die App — Koordinaten weg, Datum bleibt. Der Konverter im Browser entfernt alles, auch das Datum, was zu wissen ist, wenn die Reihenfolge daran hängt.

Wie bereite ich Fotos für den Druck vor?

Kann der Copyshop nicht direkt mit HEIC arbeiten?

Manche schon, die meisten Abläufe verlangen aber weiterhin JPEG oder TIFF. Wird JPG verlangt, ersparen Sie sich mit JPG eine Rückfrage.

Welche Qualität ist die untere Grenze für Papier?

0,85 ist sicher. 0,8 geht meist auch, unter 0,7 werden Fehler in Verläufen sichtbar.

Muss ich in einen bestimmten Farbraum umwandeln?

Diese Werkzeuge ändern den Farbraum nicht. Verlangt das Labor ausdrücklich sRGB, fragen Sie vor der kompletten Abgabe nach, wie es die Dateien haben möchte.

Wäre PNG oder TIFF besser?

Hier keine Option: Die Ausgabe erfolgt ausschließlich als JPG. Verlangt das Labor TIFF, brauchen Sie für diesen Schritt ein anderes Werkzeug.

Wie groß wird jede Datei?

Mit vollen Abmessungen und Qualität 0,85 sind 3 bis 8 MB pro Foto normal. Für eine Abgabe im Laden ist das unproblematisch.